MOSKAU, 09. Januar (RIA Novosti). Der Iran besitzt laut Pentagon-Chef Leon Panetta weiterhin keine Kernwaffen, verfügt aber über ein Potential für Atomwaffentechnologien.

»Wir wissen, dass sie bemüht sind, ihr eigenes Nuklearpotential zu schaffen«, sagte der US-Verteidigungsminister in einem Interview für den Fernsehsender CBS News. »Das ist auch der Grund für unsere Besorgnis.«

MOSKAU, 25. Januar (RIA Novosti). Die Türkei wird laut Außenminister Ahmet DavutoÄŸlu sein Territorium nie der Nato für Angriffe auf den Iran zur Verfügung stellen.

Die Türkei habe nie mit denjenigen kooperiert, die ihren Nachbarstaaten schaden möchten, antwortete DavutoÄŸlu am Mittwoch auf die Frage, ob das Nato-Mitglied Türkei dem Bündnis sein Territorium für ein militärisches Eingreifen im Iran zur Verfügung stellen würde. Die Grenze zwischen der Türkei und dem Iran würde auch weiterhin eine Grenze von Frieden bleiben, betonte der türkische Spitzendiplomat.

WASHINGTON, 25. Januar (RIA Novosti). Die USA sind laut Präsident Barack Obama bereit, mit jeglichen Mitteln die Entwicklung von Kernwaffen durch den Iran zu verhindern. Der Druck auf die Regierung dieses Landes werde durch strengere Sanktionen fortgesetzt, hieß es.

MOSKAU, 24. Januar (RIA Novosti). Nach der EU will nun auch Australien einen Öl-Boykott gegen den Iran verhängen. Das kündigte der australische Außenminister Kevin Rudd am Dienstag in London an.
»Wir in Australien werden exakt dasselbe tun«, sagte er in Bezug auf die Entscheidung der EU, den Erdölimport aus dem Iran zu stoppen.

MOSKAU, 24. Januar (RIA Novosti). Die von der EU am Montag gegen den Iran verhängten Sanktionen werden nach Worten des iranischen Innenministers Mostafa Mohammed Nadschar das islamische Land nicht treffen, sondern sich negativ auf die europäische Wirtschaft auswirken.

MOSKAU, 24. Januar (RIA Novosti) Der Iran scheint den europäischen Absatzmarkt für sein Öl zu verlieren, schreibt die Zeitung »Moskowskije Nowosti« am Dienstag.

Die EU-Länder haben sich gestern für ein Ölembargo gegen Teheran entschieden. Damit werden sämtliche Ölverträge am 1. Juli gekündigt.

Das ist aber die letzte wirksame Wirtschaftssanktion, die die Europäer gegen die Islamische Republik verhängen können. Ihr Anteil am iranischen Ölexport beläuft sich auf etwa 20 Prozent für schätzungsweise 13 Milliarden Dollar.