Vom 2.-12. Dezember 2005 besuchte eine 16-köpfige Friedensdelegation des Internationalen Versöhnungsbundes u.a. die jüdische Gemeinde in Teheran, sprach mit dem jüdischen Vertreter im iranischen Parlament, hatte Begegnungen mit Studierenden der Hochschule für Journalistik in Teheran, traf sich mit dem Erzbischof der armenischen Kirche in Esfahan und diskutierte mit der Frauen-Gesellschaft gegen Umweltverschmutzung in Teheran.
Dezember 2005
Sa
31 Dez
2005
Der iranische Präsident repräsentiert nicht die iranische Bevölkerung
Reiseeindrücke einer Iran-Friedensdelegation des Internationalen Versöhnungsbundes vom Dezember 2005
Autor: Clemens Ronnefeldt, Versöhnungsbund-Referent für FriedensfragenQuelle: Deutscher Zweig des internationalen Versöhnungsbundes
Kategorie BR Deutschland , Iran , Islam , Israel , USA , Vereinigte Arab. Emirate
Mo
5 Dez
2005
Atom-Heuchelei
Weder Bush noch Blair haben das moralische Recht, sich über das iranische Atomprogramm zu beschweren
Autor: Tony BennÜbersetzt von: Andrea Noll
Quelle: ZMag
Kategorie Atomwaffen , Großbritannien , Iran , Nuklearprogramm , USA
Bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm – bei dem die Gefahr besteht, dass es zur Entwicklung einer Atombombe führt -, spielt Großbritannien eine führende Rolle. Gut möglich, dass das Land versuchen wird, die Sache vor den UN-Sicherheitsrat zu bringen.
Sa
3 Dez
2005
Motive der Konfliktparteien im Iran-Atomkonflikt
Das Scheitern der EU-Diplomatie und Alternativen zu einem neuen Krieg
Autor: Mohssen Massarrat*Quelle: Vortrag beim 12. Friedenspolitischen Ratschlag
Kategorie Atomwaffen , BR Deutschland , China , EU , Frankreich , Großbritannien , IAEO/IAEA , Irak , Iran , Kriegsvorbereitungen , Nuklearprogramm , Öl , Russland , UN/UN-Sicherheitsrat , USA
Der Iran-Atomkonflikt wird in der öffentlichen Debatte überwiegend darauf zurückgeführt, dass das iranische Atomprogramm nicht nur energiepolitische Ziele, sondern auch militärische Ziele verfolgt und dass die „internationale Gemeinschaft“ aus Sorge um die Nicht-Weiterverbreitung von Atomwaffen Iran zu einer Änderung seiner Atompolitik bewegen will. In der Logik dieser Konfliktbeschreibung liegen auch Schlussfolgerungen, die einen Gewalteinsatz als Mittel zur Konfliktlösung legitimieren: „Sollte Teheran nicht zu mehr Flexibilität bereit sein“, so Oliver Thränert von der Stiftung Wissenschaft und Politik „dürfte es kaum eine andere Möglichkeit geben, als zu versuchen, durch Beschlussfassung des UN-Sicherheitsrates Iran auch mit nicht-kooperativen Mitteln von seinen allem Anschein nach bestehenden Absichten, sich eine Atomwaffenoption zu verschaffen, abzubringen.“
Sa
3 Dez
2005
Das Riesenfräulein
Autor: Uri AvneryÜbersetzt von: Ellen Rohlfs
Quelle: Zmag / uri-avnery.de / ZNet Deutschland
Kategorie Atomwaffen , Irak , Iran , Israel , Öl , Syrien , USA
EINE DEUTSCHE Ballade von Adalbert von Chamisso erzählt von der Tochter eines Riesen. Sie fand einen pflügenden Bauern auf dem Feld und brachte ihn entzückt in ihrem Taschentuch mit nach Hause, um ihn ihrem Vater zu zeigen. Der aber antwortete ernst: Der Bauer ist kein Spielzeug er veranlasste sie, ihn vorsichtig dorthin zurückzutragen, wo sie ihn gefunden hatte.