Der UN-Sicherheitsrat hat Iran im Atomstreit eine 30-Tage-Frist gestellt, zugleich aber auch seine Hoffnung auf eine friedliche Konfliktlösung bekräftigt. Zu möglichen Sanktionen wollten die Außenminister der fünf Vetomächte gestern in Berlin nichts sagen.
Das hatten sich die USA wohl etwas anders vorgestellt. Ihnen war es zwar gelungen, Iran wie damals Irak in den Schraubstock des UN-Sicherheitsrats zu nehmen. Nun mussten sie aber erfahren, dass damit noch nicht darüber entschieden ist, wer mehr in die Klemme gerät – der, der dreht, oder der, der unter Druck steht.