Mit den am Donnerstag (25. Okt.) verkündeten Strafmaßnahmen gegen Iran ist die US-Regierung dem Krieg einen großen Schritt näher gekommen. Die Ächtung von vier staatlichen Banken und zentralen Teilen der iranischen Sicherheitskräfte hat auf den ersten Blick nur symbolische Bedeutung, da US-amerikanischen Unternehmen ohnehin schon jeder Handel mit dem Iran strikt verboten ist. Die Sanktionen richten sich in Wirklichkeit gegen die Haupthandelspartner Irans. Also gegen Deutschland, Frankreich, Rußland, China und Japan.
Oktober 2007
Sa
27 Okt
2007
Schritt zum Krieg
Neue US-Sanktionen gegen Teheran
Autor: Knut Mellenthin *Kategorie China , EU , Irak , Iran , Kriegsvorbereitungen , Russland , UN/UN-Sicherheitsrat , USA
Fr
26 Okt
2007
Irans Wirtschaftsminister: Neue US-Sanktionen destabilisieren die Weltwirtschaft
Quelle: Russische Nachrichtenagentur RIA NovostiKategorie Iran , USA
TEHERAN, 26. Oktober (RIA Novosti). Die neuen US-Sanktionen gegen Teheran werden keinen Einfluss auf das Land haben und zu einer Destabilisierung der Weltwirtschaft führen. Das sagte der iranische Minister für Wirtschaft und Finanzen, Dawud Danesch-Dschafari, am Freitag (26. Okt.).
„Die Verschwörungen gegen die Islamische Republik haben einen sehr geringen Einfluss auf die iranische Wirtschaft und jegliche Handlungen gegen unser Land destabilisieren die Weltwirtschaft“, zitiert der iranische englischsprachige Satelliten-Fernsehkanal Press TV den Minister.
Fr
26 Okt
2007
Der Präsident eiert
Verwirrung um Rußlands Rolle im Atomstreit mit Iran
Autor: Knut Mellenthin *Quelle: junge Welt
Kategorie Atomwaffen , IAEO/IAEA , Israel , Nuklearprogramm , Russland , UN/UN-Sicherheitsrat , USA
Eine kleine Sensation hatte Israels Ministerpräsident Ehud Olmert am Dienstag (23. Oktober) in London bei einem Treffen mit Vertretern der jüdischen Gemeinde bekanntzugeben. So las es sich zumindest in der Online-Ausgabe der israelischen Tageszeitung Haaretz am Mittwoch (24. Okt.). Dem Blatt zufolge hatte Olmert seinen Zuhörern anvertraut: »Ich kann eine Einzelheit meines Treffens mit dem russischen Präsidenten Putin in der vorigen Woche enthüllen. Rußland hat sich, trotz aller Erklärungen und Gerüchte, entschieden, keinen nuklearen Brennstoff an Iran zu liefern.«
Fr
26 Okt
2007
Kriegsdrohung gegen Iran: »Es ist zwei Minuten vor zwölf«
AG Friedensforschung wendet sich neuerlich an das Außenministerium
Autor: PD Dr. Michael Berndt, Dr. Ingrid el Masry, Dr. Arne Seifert, Dr. Peter Strutynski, i. A. Prof. Dr. Werner Ruf, Dr. Heinz-Dieter Winter,Quelle: AG Friedensforschung der Universität Kassel
Kategorie Atomwaffen , EU , Friedensbewegung , IAEO/IAEA , Iran , Syrien , USA
Auch wenn es um den Iran und dessen Atomprogramm seit geraumer Zeit hier zu Lande etwas ruhiger geworden ist, heißt das nicht, dass alles in Ordnung und die Kriegsgefahr gebannt ist. Meldungen aus den USA – hier werden die Ereignisse sehr viel aufmerksamer verfolgt – zeigen, dass von der aufgebauten Kriegskulisse gegen den Iran kein Stück abgetragen wurde.
Do
25 Okt
2007
Putin bezeichnet Drohungen gegen Iran als kontraproduktiv
Quelle: Russische Nachrichtenagentur RIA NovostiKategorie Atomwaffen , BR Deutschland , Frankreich , Großbritannien , IAEO/IAEA , Iran , Nuklearprogramm , Russland , UN/UN-Sicherheitsrat , Urananreicherung , USA
LISSABON, 25. Oktober (RIA Novosti). Im Atomstreit mit Iran wäre es nach Ansicht des russischen Präsidenten Wladimir Putin kontraproduktiv, Teheran mit neuen Sanktionen oder Militärgewalt zu drohen.
Durch nutzlose Drohungen treibe man sich in eine Sackgasse, sagte Putin am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Lissabon.
Mi
17 Okt
2007
Putin fordert mehr Geduld mit Teheran
Besuch in Iran ist Rückhalt für Teheran
Autor: Irina Wolkowa, Moskau *Quelle: Neues Deutschland
Kategorie China , Großbritannien , Iran , Islam , Öl , Russland , USA
Meldungen über einen angeblich von radikalen Islamisten geplanten Anschlag hielten Präsident Wladimir Putin nicht ab. Er, so der Kremlchef noch in Wiesbaden beim Petersburger Dialog, werde nach Iran fliegen.