Während in Genf erstmals seit 30 Jahren ein hochrangiger US-Diplomat offiziell mit dem Iran geredet hat, wird im Hintergrund die verdeckte Kriegsführung gegen Teheran forciert. CNN meldete nach dem aufs Zuhören beschränkten Besuch von US-Staatssekretär William Burns bei den Atomverhandlungen bereits eine “spektakuläre Wende” in der US-Außenpolitik. Aber handelt es sich wirklich um einen Durchbruch?
Juli 2008
Fr
25 Jul
2008
Bestelltes Schlachtfeld
Die USA suchen den Casus Belle gegen den Iran - auch von Afghanistan aus
Autor: Robert Zion*Quelle: Freitag
Kategorie Afghanistan , BR Deutschland , Iran , USA
Mi
23 Jul
2008
Change we can believe in: Change of the Battle Field
Autor: Knut MellenthinQuelle: Website von Knut Mellenthin
Kategorie Afghanistan , Irak , Israel , USA
Barack Obama oder John McCain – ganz gleich, wer von den beiden bei der Wahl am 4. November die Nase vorn hat, eines steht jetzt schon fest: “Der nächste Präsident wird der erste sein, der zwei Kriege, einen langfristigen Feldzug gegen globale terroristische Netzwerke und wachsende Spannungen mit dem Iran wegen seines Strebens nach Atomwaffen erbt.“ (1) – Diese Prognose, die keines besonderen Scharfsinns bedarf, äußerte Hillary Clinton vor acht Monaten, also zu einem Zeitpunkt, als sie in der internen Konkurrenz der Demokratischen Partei um mehr als zehn Prozentpunkte vor Obama lag.
Mi
23 Jul
2008
Abschied vom Petrodollar
An der iranischen Ölbörse treibt die asiatische und arabische Welt regen Handel auch ohne Dollar. US- und EU-Handelsverbote gegen die Islamische Republik fügen hauptsächlich der westlichen Exportwirtschaft Verluste zu
Autor: Michael R. Krätke *Quelle: junge Welt
Kategorie Atomwaffen , BR Deutschland , China , EU , Großbritannien , IAEO/IAEA , Iran , Israel , Nuklearprogramm , Öl , Russland , UN/UN-Sicherheitsrat , USA
Seit Jahren wird seitens der Regierung von US-Präsident George W. Bush und, in deren Schlepptau, der wichtigsten EU-Staaten an einer Drohkulisse gegen den »Schurkenstaat« Iran gearbeitet; mit Sanktionen und immer neuen Forderungen, hinter denen stets die Ankündigung neuer und schärferer Zwangsmaßnahmen steht. Die US-Regierung, eifrig assistiert von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Rest der EU, reichen die Sanktionen, die der UN-Sicherheitsrat verkündet hat, nicht mehr, sie drängen auf eine härtere und schnellere Gangart. Schon in zwei Wochen werden sich EU-Außenpolitikchef Javier Solana und der iranische Unterhändler Said Jalili wieder treffen: Sollte der Iran sich dann nicht fügsamer zeigen, werden die Daumenschrauben weiter angezogen. Ein Präventivkrieg gegen die Atomwaffen, über die der Iran vielleicht in einigen Jahren verfügen könnte, steht auf der Tagesordnung. Hochrangige israelische Politiker halten einen Angriff auf die iranischen Atomanlagen für unvermeidlich.
Di
22 Jul
2008
»Die Besatzung läßt die Zeit für Afghaninnen stillstehen«
Gespräch mit Elaheh Rostami-Povey. Über die Kriegsdrohungen gegen Iran und die Folgen eines weiteren Militärschlages für die gesamte Region, die Situation von Frauen am Hindukusch, deren Instrumentalisierung in der NATO-Kriegspropaganda und Perspektiven der Befreiung
Autor: Interview: Christine BuchholzQuelle: junge Welt
Kategorie Allgemein , Atomwaffen , China , Großbritannien , IAEO/IAEA , Irak , Iran , Israel , Kriegsvorbereitungen , Libanon , Menschenrechte , Saudi-Arabien , UN/UN-Sicherheitsrat , USA
Dr. Elaheh Rostami-Povey ist gebürtige Iranerin. Sie lehrt an der School of Oriental and African Studies der University of London und ist aktiv in der britischen Antikriegsbewegung.
In den Medien ist immer häufiger von Angriffsdrohungen gegen Iran zu lesen und zu hören. Wächst die Gefahr eines Militärschlages?
Mo
21 Jul
2008
Krieg oder Privatisierung?
Die vom US-Kongreß vorgeschlagenen Wirtschaftssanktionen und ein Waffengang gegen das Land würden die Übernahme von Staatsbetrieben durch ausländische Investoren sabotieren. Das Nachsehen hätten die Konkurrenten der USA und die zivile Wirtschaft
Autor: Michel ChossudovskyÜbersetzt von: Klaus von Raussendorff
Quelle: junge Welt
Kategorie Afghanistan , BR Deutschland , China , Frankreich , Irak , Iran , Israel , Kriegsvorbereitungen , Öl , Russland , USA
Ist der Krieg gegen den Iran vorläufig auf Eis gelegt? Teheran steht kurz davor, aufgrund eines umfangreichen Privatisierungsprogramms im Zeichen des »Freien Marktes«, ausländischen Anlegern zu gestatten, volles Eigentum an Unternehmen des iranischen Staates zu erwerben – was als entgegenkommende Geste gegenüber dem Westen verstanden werden könnte.
Mo
14 Jul
2008
»… gute strategische Gründe, sich unsicher zu fühlen«
In Iran-Debatte der USA mischen sich Töne der Vernunft
Autor: Max Böhnel, New York *Quelle: Neues Deutschland
Kategorie Afghanistan , Irak , Iran , Urananreicherung , USA
Nach der weltweiten Veröffentlichung von Bildern »erfolgreicher« iranischer Raketentests am Mittwoch und Donnerstag ist Iran in den USA erneut Wahlkampfthema.
Der designierte Präsidentschaftskandidat der Republikaner, John McCain, forderte ausschließlich schärfere Sanktionen gegen Teheran, während sein Kontrahent von den Demokraten, Barack Obama, für eine Kombination von Zuckerbrot und Peitsche plädierte. McCain erneuerte seinen Vorwurf, Obama sei dabei »zu kompromissbereit«. Obama wiederum meinte, McCain würde nur die »wirkungslose« Politik der Bush-Regierung fortsetzen wollen.