Mo, 27 Oktober 2008


Monatelang war in den USA das Thema Iran in den Hintergrund gestellt worden. Das hing vor allem mit dem Krieg im Kaukasus Anfang August und der damit einhergehenden Verschlechterung der amerikanisch-russischen Beziehungen zusammen. Aber auch unabhängig davon ist festzustellen, dass der künstlich angeheizte Konflikt um die nicht existierenden iranischen Atomwaffen in eine Sackgassen-Situation gesteuert worden ist, in der von der demnächst aus dem Amt scheidenden Bush-Administration allenfalls noch ein plötzliches militärisches Abenteuer, aber keine politische Initiative mehr zu erwarten war und ist.

DAMASKUS, 27. Oktober (RIA Novosti). Syriens Außenministerium hat dem interimistischen Geschäftsträger der USA in Damaskus seinen Protest im Zusammenhang mit einem Beschuss eines syrischen Dorfes in der Nähe der Grenze zum Irak erklärt, bei dem acht Personen ums Leben gekommen waren.

“Syrien verurteilt diese aggressive Aktion und macht die US-Administration voll dafür verantwortlich”, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums vor Journalisten.

MOSKAU, 27. Oktober (Dmitri Kossyrew, RIA Novosti). Das Interessanteste am US-Wahlkampf ist, dass Präsidentenkandidat Barack Obama eher ein Symbol als ein Künder von Veränderungen ist.

Ein Symbol für die Amerikaner und die ganze Welt. Aber wann hat Obama jemals eindeutig gesagt, welche konkreten Veränderungen die USA, beispielsweise in der Außenpolitik, brauchen? Eine gute Frage.