April 2009


In einer Anhörung vor dem Außenpolitischen Ausschuß des US-amerikanischen Abgeordnetenhauses stellte Hillary Clinton am Mittwoch (22. April) einige interessante Positionen zur Politik der Obama-Regierung klar. Die angebliche Bereitschaft Washingtons zu Gesprächen mit dem Iran erläuterte die US-Außenministerin so: »Damit schaffen wir die Grundlage für sehr harte, schmerzhafte Sanktionen, die erforderlich werden könnten, falls unsere Angebote entweder abgelehnt werden oder der Prozeß ergebnislos beziehungsweise erfolglos verläuft.«

MOSKAU, 23. April (RIA Novosti). Angesichts der jüngsten Medienberichte über Israels angebliche Kriegspläne gegen Teheran hat ein iranischer General die Fähigkeit seines Landes betont, jeden Angriff abzuwehren.

“In Bezug auf das Militärgerät hat die Islamische Republik keine Probleme damit, jeden feindlichen Angriff abzuwehren“, wurde General Mohammad-Ali Jafari, Oberbefehlshaber der Islamischen Revolutionswächter, am Donnerstag vom iranischen Sender Press TV zitiert.

Ist Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad ein Antisemit? Hasst er den israelischen Staat? Vielleicht, wahrscheinlich – die innersten Überzeugungen von Menschen sind schwer zu ergründen. Und trotzdem: Die ideologische Hasstirade, die der iranische Präsident in Genf gegen Israel ritt, war gewiss nicht der Versuch, die Welt gegen den jüdischen Staat aufzubringen.

LONDON, 22. April (RIA Novosti). Großbritanniens Außenminister David Miliband hat Russlands Zusammenarbeit mit Iran in der zivilen Atomenergie und seinen Beitrag zu den Sechser-Verhandlungen mit Teheran gewürdigt.

“Russland hat eine wichtige Rolle bei ‚3+3′-Kontakten mit Iran (drei EU-Staaten sowie China, Russland und die USA) gespielt, und wir wissen seinen Beitrag zu diesen Verhandlungen zu schätzen”, betonte Miliband in einem Interview für den Russischen BBC-Dienst.

MOSKAU, 22. April (Pjotr Gontscharow für RIA Novosti). Am Tag vor Mahmud Ahmadinedschads Rede in Genf berichtete die britische „Times“, dass Israel zu einem Luftangriff auf Iran bereit sei.

Der iranische Präsident bezeichnete Israel bei der UN-Antirassismus-Konferenz in Genf als grausamstes und „völlig rassistisches“ Regime und sorgte damit für einen internationalen Eklat.

WASHINGTON, 22. April (RIA Novosti). US-Außenministerin Hillary Clinton hat Iran mit harten Sanktionen gedroht, sollte der Mullah-Staat im Atomstreit nicht einlenken.

„Wir schaffen die Grundlage für sehr harte und sogar ruinöse Sanktionen für den Fall, dass unsere Vorschläge abgelehnt werden oder die Verhandlungen erfolglos sind“, äußerte Clinton am Mittwoch vor dem Außenpolitischen Ausschuss des US-Repräsentantenhauses.

Quelle: Russische Nachrichtenagentur RIA Novosti; http://de.rian.ru

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