NEU-DELHI, 30. September (RIA Novosti). Der heimliche Bau einer zweiten Urananreicherungsanlage in Iran schürt laut der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) Misstrauen zu Teherans Atomprogramm.
„Iran musste uns an dem Tag informierten, als dieser Bau beschlossen wurde. Sie haben das nicht getan… Das hat leider die Transparenz sowie die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft beeinträchtigt, die darauf abzielen, eine Atmosphäre des Vertrauens um Irans Atomprogramm zu schaffen“, sagte IAEA-Chef Mohammed ElBaradei am Mittwoch im indischen Sender CNN-IBN.
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MOSKAU, 30. September (RIA Novosti). Moskau erwartet von Teheran eine “enge Kooperation” mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO).
Das sagte die Sprecherin von Präsident Dmitri Medwedew, Natalia Timakowa, am Mittwoch vor der Presse in Moskau. Die Position Russlands seit dem Treffen in Pittsburgh habe sich nicht geändert.
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UNO/NEW YORK, 30. September (RIA Novosti). Der Iran muss seine Uran-Betriebe für Inspekteure der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) öffnen und jegliche militärische Aktivitäten in der Atomsphäre laut US-Außenministerin Hillary Clinton einstellen.
“Ansonsten werden gegen Teheran Sanktionen verhängt”, erklärte Clinton am Mittwoch in New York. In der Vorwoche hatte der Iran den Bau einer zweiten Uran-Anreicherungsfabrik bekannt gegeben und sich zugleich zu IAEO-Inspektionen bereit erklärt. Am Donnerstag nehmen Vertreter der Sechser-Gruppe (Vetomächte im Weltsicherheitsrat plus Deutschland) und des Iran in Genf Verhandlungen über das Atomprogramm Teherans auf.
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