Oktober 2009


MOSKAU, 31. Oktober (RIA Novosti). Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat laut eigener Aussage nach wie vor wenig Vertrauen zu den westlichen Staaten, sobald es um Atomgespräche geht, hofft aber, dass der Dialog zu diesem Thema fortgesetzt wird, meldet die Agentur France-Presse am Samstag.

MOSKAU, 30. Oktober (RIA Novosti). Der Chef der palästinensischen Bewegung Hamas, Ismail Hania, hat jetzt seine Bereitschaft zu Verhandlungen mit den USA bekundet. Das teilte der iranische Fernsehsender Press TV unter Berufung auf Hanias Erklärung mit.

Bei einem Treffen mit einer Delegation von US-Medizinern hatte Hania diese Woche erklärt, er sehe “nichts Schlechtes in den Verhandlungen mit den USA”.

MOSKAU, 29. Oktober (RIA Novosti). Eine Delegation der Internationalen Agentur für Atomenergie (IAEO) unter Leitung von Herman Nackaerts bewertet die jüngste Inspektion der Uranfabrik in der Nähe der Stadt Kum positiv, meldet die Agentur Associated Press am Donnerstag.

Laut Nackaerts werden die gesammelten Informationen analysiert. Anschließend soll der Generaldirektor der Agentur, Mohammed El-Baradei, über die Ergebnisse der Inspektion Bericht erstatten.

MOSKAU, 29. Oktober (RIA Novosti). Trotz der von Teheran am Donnerstag angekündigten Zustimmung für die Uran-Anreicherung im Ausland warnt die russische Iran-Expertin Jelena Melkunjan davor, von einem Durchbruch zu sprechen.

„Vorerst ist es schwer zu sagen, ob man dieser Erklärung völlig vertrauen kann. Denn zuvor war es vorgekommen, dass Iran Erklärungen abgab und dann darauf verzichtete“, sagte Melkunjan, die am russischen Orientalistik-Institut tätig ist, am Donnerstag zu RIA Novosti.

Die Türkei strebt zwar nach wie vor einen Beitritt in die Europäische Union an. Von einer engen Zusammenarbeit mit Iran hält sie das freilich nicht ab.

MOSKAU, 29. Oktober (RIA Novosti). Teheran hat sich bereit erklärt, mit dem Ausland bei der Uran-Anreicherung zu kooperieren.

Teheran begrüße die entsprechende IAEO-Initiative und sei zum „Kernbrennstoff-Austausch“ und zur Kooperation bereit, zitierte die Agentur AFP am Donnerstag den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad.

Laut dem IEAO-Angebot soll iranisches Uran in Russland angereichert werden. Dann soll Frankreich daraus Brennelemente fertigen.

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