Februar 2010


WASHINGTON, 27. Februar (RIA Novosti). Trotz ihrer Absicht, den Streit um das iranische Atomprogramm diplomatisch zu regeln, sehen die USA laut Außenministerin Hillary Clinton keinen anderen Weg, als den Druck auf Teheran zu erhöhen.

MOSKAU, 26. Februar (RIA Novosti). Teheran verhandelt mit Tokio über die Anreicherung seines Urans in Japan, berichtet die Zeitung »Gaseta« am Freitag.

Die Verhandlungen können im Erfolgsfall den diplomatischen Ruf Russlands stark beschädigen, das dasselbe Abkommen mit Iran schließen will.

DAMASKUS, 25. Februar (RIA Novosti). Die Regierung in Damaskus hat Washington vor »Belehrungen« über ihre Beziehungen mit Teheran gewarnt – auch der Iran wirft den USA Umtriebe mit dem Ziel vor, sein Bündnis mit Syrien zu spalten.

Die Beziehungen zwischen Damaskus und Teheran seien »fest wie nie zuvor«, betonte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Donnerstag bei einem Treffen mit seinem syrischen Amtskollegen Baschar al-Assad. Washington wolle dieses Bündnis spalten, um in der Region zu dominieren.

MOSKAU, 25. Februar (RIA Novosti). Moskau lehnt Sanktionen gegen Teheran ab, die diesem Land schaden würden, schließt aber die Verhängung solcher Sanktionen durch den UN-Sicherheitsrat angesichts der Weigerung der iranischen Führung nicht aus, mit der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO enger zusammenzuarbeiten.

Das sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag in einem Interview für RIA Novosti, den Radiosender Stimme Russlands und den Fernsehsender Russia Today.

MOSKAU, 25. Februar (RIA Novosti). Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat Teheran aufgerufen, in seinem Atomprogramm mit den internationalen Organisationen zusammenzuarbeiten.

»Ich denke, dass der Ausweg aus diesem Problem im verantwortungsbewussten Verhalten des Irans selbst liegt«, sagte Medwedew im Gespräch mit der französischen Zeitschrift »Paris Match«.

TOKIO, 24. Februar (RIA Novosti). Japan bietet dem Iran angereichertes Uran für den Bedarf der iranischen Atomenergiewirtschaft an.

Dieses Angebot betrachtet die japanische Regierung als Ausweg aus der komplizierten Situation um das Atomprogramm der Islamischen Republik.

Das schreibt die japanische Zeitung Nikkei am Mittwoch.

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