März 2010


ANKARA, 29. März (RIA Novosti). Der türkische Premier Tayyip Erdogan hat sich am Montag gegen neue internationale Sanktionen gegen den Iran gewendet.

»Die Völkergemeinschaft hat bereits zweimal Wirtschaftssanktionen gegen den Iran verhängt. Ich bin mir nicht sicher, dass sie wirksam waren… Der beste Weg zur Lösung dieses Problems ist Diplomatie. Wir sind dafür, dass die Arbeiten in dieser Richtung fortgesetzt werden, und hoffen auf die Herbeiführung positiver Ergebnisse«, sagte Erdogan auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel.

WIEN, 29. März (RIA Novosti). Der Reaktor des ersten iranischen Kernkraftwerks Bushehr wird bis Ende August dieses Jahres hochgefahren.

Das gab der Chef des russischen Atomkonzerns Rosatom, Sergej Kirijenko, am Montag bekannt.

Ihm zufolge gibt es keine Verzögerung beim Bau des AKWs, alles verlaufe nach dem zwischen Russland und dem Iran vereinbarten Terminplan.

MOSKAU, 27. März (RIA Novosti). Neue Sanktionen gegen Teheran sind zwar nicht auszuschließen, das ist aber keine optimale Lösung, bekräftigt Russlands Präsident Medwedew – er lobt außerdem die Irak-Wahl und kündigt weiteres Engagement für die Nahost-Regelung an.

MOSKAU, 26. März (RIA Novosti). Russland richtet eine Uran-Bank für den Fall ein, wenn eines der IAEO-Mitglieder keinen nuklearen Brennstoff bekommt, schreibt die Zeitung »Wedomosti« am Freitag.

Für Iran sei dieses »Zuckerbrot« der Atommächte kaum interessant, so ein Experte.

MOSKAU, 25. März (RIA Novosti). Der russische Ölkonzern Lukoil will sein Förderprojekt in Iran wegen möglicher Sanktionen der US-Regierung aufgeben, berichten russische Zeitungen am Donnerstag.

Laut Experten spielen beim Rückzug aus Iran neben drohenden Sanktionen auch politische Motive eine Rolle.

MOSKAU, 25. März (RIA Novosti). Der russische Außenminister Sergej Lawrow nimmt Anfang nächster Woche in Kanada an einer Sitzung des Außenministerrates der »Großen Acht« teil, der Probleme der Nichtweiterverbreitung sowie die Situation um den Iran, Nordkorea und den Nahen Osten erörtern soll.

Wie der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Andrej Nesterenko, am Donnerstag in Moskau mitteilte, ist »der Entwurf für eine gesonderte Erklärung der Minister der G8-Länder zu Fragen der Nichtweiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen« zum bevorstehenden Treffen vorbereitet.

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