April 2010


MOSKAU, 30. April (RIA Novosti). Der Iran ist laut Präsident Mahmud Ahmadinedschad derzeit die »stärkste Nation der Welt« und schlägt jedem Aggressor, der sich für einen Überfall entscheidet, »die Zähne aus«.

Die Sicherheit im Persischen Golf sei durch die US-Präsenz gefährdet, sagte Ahmadinedschad am Freitag auf der Insel Kisch. »Nicht die Gewährleistung der Sicherheit, sondern ihr (die USA) seid ein Problem für die Golf-Region«, zitierte ihn die Agentur Irna.

MOSKAU, 30. April (RIA Novosti). Das neue russische Flügelraketensystem Club-K kann das internationale Kräfteverhältnis radikal verändern und zu einer massiven Verbreitung ballistischer Raketen führen.

Das stellt das Militärfachblatt »Nesawissimoje wojennoje obosrenije« fest.

Der Komplex sieht wie ein üblicher 12 Meter langer Gütercontainer aus, wie er im Hochseetransport eingesetzt wird. Dabei ist das System mit vier see- bzw. bodengestützten ballistischen Flügelraketen ausgerüstet. Die russischen Konstrukteure charakterisieren ihr Raketensystem als eine »erschwingliche strategische Waffe« mit einem Stückpreis von 15 Millionen Dollar, schreibt »Russki Obosrewatel«.

MOSKAU, 30. April (Andrej Fedjaschin, RIA Novosti). Vom 3. bis 28. Mai findet in der UNO die Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag statt.

Seit der Vertrag 1968 unterzeichnet wurde, hat sich der Prozess der Nichtweiterverbreitung verlangsamt. Bei keiner der folgenden Konferenzen (sie werden alle fünf Jahre einberufen) konnten besondere Erfolge verbucht werden. Die vorherige (2005) endete so, als hätte es den Vertrag nie gegeben. Zwar kam es zu keinen Tätlichkeiten zwischen den Seiten, doch selbst eine Einigung bei einer einzigen Frage konnten sie nicht erreichen. Bis heute wartet man vergeblich auf eine Vereinbarung.

NEW YORK (UNO), 29. April (RIA Novosti). Die Teilnahme des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad an der Übersichtskonferenz zur Erfüllung des Vertrages über die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen (NPT-Vertrag) in New York, die am 3. Mai beginnt, kann sinnvoll sein, wenn er konstruktive Vorschläge zur Beilegung des Atomproblems Teherans unterbreiten wird.

Diese Meinung äußerte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.

MOSKAU, 28. April (RIA Novosti). Die USA werden auf neue scharfe Sanktionen hinarbeiten. Das kündigte US-Außenamtschefin Hillary Clinton am Dienstag an.

Diese Maßnahmen seien heute erforderlich, weil das jüngste Treffen zwischen Irans Außenminister Manouchehr Mottaki und IAEA-Chef, Yukiya Amano, am Sonntag in Wien keine greifbaren Fortschritte bei den Verhandlungen über das Atomproblem gebracht hat, wird Clinton von Reuters zitiert.

NEW YORK, 28. April (RIA Novosti). Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad will nach US-Angaben zur Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags kommen, die in einer Woche in New York beginnt.

»Soviel ich weiß, hat er das Visum beantragt«, sagte die amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice am Mittwoch. Die Konferenz soll vom 3. bis 28. Mai stattfinden.

Nächste Seite »