April 2010


MOSKAU, 27. April (RIA Novosti). Als »unverantwortlich« hat Russlands Präsident Dmitri Medwedew Irans Verhalten gegenüber den Besorgnissen der internationalen Völkergemeinschaft über das Atomprogramm Teherans bezeichnet. Er schließt Sanktionen nicht aus, wenn die iranischen Behörden kein Verständnis an den Tag legen werden.

WASHINGTON, 26. April (RIA Novosti). Der Prozess der Ratifizierung des zwischen den USA und Russland geschlossenen START-Nachfolgevertrages wird sich möglicherweise bis 2011 hinziehen.

Das sagte die für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit zuständige US-Vizeaußenministerin Ellen Tauscher am Montag auf dem internationalen russischen Forum in Washington.

MOSKAU, 26. April (RIA Novosti). Das am Wochenende abgeschlossene Großmanöver mit Raketentests ist nach Angaben des Iran eine »Friedensbotschaft« für seine Freunde und Anrainerstaaten gewesen.

Allen Feinden habe das Manöver »Großer Prophet 5« dagegen Teherans Bereitschaft demonstriert, jeden Angriff abzuwehren, zitierte die Agentur Fars am Montag den iranischen Verteidigungsminister Ahmad Wahidi.

MOSKAU, 25. April (RIA Novosti). Der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki ist am Sonntag zu einem Gespräch mit dem Chef der Internationalen Atomenergieagentur (IAEO), Yukiya Amano, nach Wien geflogen. Wie die Agentur France Presse meldet, steht das iranische Atomprogramm auf der Agenda.

Laut Mottaki werden bei dem Treffen verschiedene Themen der nuklearen Problematik, darunter auch die Frage des Austausches von Atombrennstoff, erörtert.

MOSKAU, 22. April (RIA Novosti). Ein Großmanöver der iranischen Revolutionsgarden hat am Donnerstag mit einer simulierten Attacke auf ein gegnerisches Kriegsschiff in der Straße von Hormus begonnen.

Wie die Agentur Fars weiter meldete, wird in der ersten Phase des Manövers unter anderem ein neues Schnellboot für Spezialeinsätze getestet. Das Schnellboot Mehdi sei sehr manövrierfähig, für Radare wenig auffällig und in der Lage, Raketen abzufeuern.

WASHINGTON, 22. April (RIA Novosti). Die Ratifizierung des amerikanisch-russischen Vertrages über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen (START-Nachfolgevertrag) wird den Iran und Nordkorea kaum zwingen, ihr Verhalten zu ändern.

Das sagte Ellen Tauscher, für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit zuständige US-Vizeaußenministerin, im Atlantischen Rat in Washington.

»Unsere Zusammenarbeit mit Russland schafft Voraussetzungen für einen Fortschritt bezüglich der Verabschiedung scharfer internationaler Sanktionen gegen den Iran«, betonte sie.

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