MOSKAU, 30. Juni (RIA Novosti). Der Iran hat die EU-Mitgliedsländer vor »schrecklichen Folgen« der gegen Teheran verhängten jüngsten Sanktion gewarnt.
»Die Unterstützung dieser Sanktionen kann sich äußerst negativ auf die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Islamischen Republik auswirken«, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben der iranischen Führung an die EU-Außenminister. Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters. Der Brief wurde von Irans Außenamtschef Manouchehr Mottaki unterzeichnet. Um welche »schreckliche Folgen« es sich handelt, ließ das iranische Außenamt vorerst offen.
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Iran will Durchsuchung seiner Schiffe auf hoher See nicht hinnehmen
Autor: Von Knut Mellenthin
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Iran will sich gegen Inspektionen seiner Schiffe auf hoher See zur Wehr setzen. »Wir behalten uns das Recht auf Vergeltung vor…Wir sind in der Lage, unsere Rechte zu verteidigen«, sagte Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Montag während einer Pressekonferenz. Die am 9. Juni vom UNO-Sicherheitsrat beschlossene vierte Sanktionsresolution erlaubt allen Staaten, Schiffe auf dem Weg von und nach dem Iran zu durchsuchen. Allerdings nur, wenn die Regierung, unter deren Flagge das betreffende Schiff fährt, zustimmt. Eine ähnliche Regelung ist für Nordkorea seit 2006 in Kraft, ohne daß es bisher zu einem ernsthaften Zwischenfall gekommen ist. Es wird aber von Experten vermutet, daß die US-Regierung jetzt gegen Iran einen sehr viel aggressiveren Gebrauch von der durch den Sicherheitsrat erteilten Lizenz machen will.
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