Juni 2010


KAIRO, 23. Juni (RIA Novosti). Ägypten will iranische Schiffe mit humanitären Hilfsgütern für den Gaza-Streifen nicht daran hindern, den Suez-Kanal zu passieren, schreibt die ägyptische Zeitung Al-Ahram am Mittwoch.

Wie der katharische Satelliten-Fernsehsender Al-Dschasira früher mitgeteilt hatte, soll Israel Ägypten darum gebeten haben, die Durchfahrt iranischer Schiffe durch den Suez-Kanal zu verbieten.

TEL AVIV/MOSKAU, 23. Juni (RIA Novosti). Israel hat am Dienstag einen Spionagesatelliten ins All gebracht. Der Satellit Ofek 9 startete nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums vom Luftwaffenstützpunkt Palmachim südlich von Tel Aviv.

Später teilte das Ministerium mit, Ofek 9 habe seine geplante Umlaufbahn erreicht.

Israelische Medien behaupten, dass die Hauptbestimmung des Satelliten die Kontrolle über den Iran sei, dessen Atomprogramm Israel für die Hauptgefahr für seine Sicherheit halte.

MOSKAU, 22. Juni (RIA Novosti). Der Iran antwortet demnächst auf ein Schreiben der »Wiener Gruppe« (Russland, Frankreich, USA und IAEO) in Bezug auf seine Entscheidung, Nuklearbrennstoff auf türkischem Territorium auszutauschen. Das meldet die iranische Agentur ISNA am Dienstag unter Berufung auf den Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ramin Mehmanparast.

MOSKAU, 21. Juni (Andrej Fedjaschin, RIA Novosti). Die EU und die USA haben zwei gemeinsame Feinde − die Wirtschaftskrise und den Iran mit seinem Atomprogramm.

MOSKAU, 21. Juni (RIA Novosti). Obwohl der Iran zwei Inspekteuren der Internationalen Atomenergiebehörde die Einreise verweigert hat, stehen seine Atomanlagen weiter für IAEA-Inspektionen offen.

Das kündigte der iranische IAEA-Botschafter Ali Asghar Soltanieh nach Angaben der Agentur Reuters am Montag an.

Der Iran hatte am Montag zwei IAEA-Kontrolleuren die Einreise verweigert. Der Chef der iranischen Atombehörde, Ali Akbar Salehi, begründete die Entscheidung mit einem nicht wahrheitsgemäßen Bericht der beiden Inspektoren über das Nuklearprogramm des Landes.

MOSKAU, 18. Juni (RIA Novosti). Das Außenministerium in Moskau hat seine Einschätzung der neuen UN-Sanktionen im Hinblick auf die mögliche Lieferung russischer S-300-Raketen an den Iran korrigiert. Für den AKW-Bau im Iran sei die UN-Resolution aber keine Hürde.

« Vorherige SeiteNächste Seite »