Januar 2011


WASHINGTON, 28. Januar (RIA Novosti). Russland ist – ebenso wie die anderen Unterhändler bei den Sechser-Gesprächen mit Iran – über die Verhandlungen enttäuscht, die am 21. und 22. Januar in Istanbul stattgefunden haben.

DAVOS, 26. Januar (RIA Novosti). Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat den Iran aufgefordert, die Weltgemeinschaft vom friedlichen Charakter des Atomprogramms zu überzeugen.

Der Iran solle allen Zweifel ausräumen, sagte Medwedew am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Russland möchte alle Möglichkeiten wahrnehmen, damit dieser schwierige Dialog von Erfolg gekrönt werde. Darüber habe er vor kurzem mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad telefoniert. »Er (Ahmadinedschad) hat sich einverstanden erklärt.«

MOSKAU, 25. Januar (RIA Novosti) Moskau setzt sich laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow für eine Fortsetzung der Verhandlungen zwischen Vertretern Teherans und der Sechsergruppe der internationalen Vermittler über das iranische Atomproblem ein.

»Bei weitem nicht alle Teilnehmer des Treffens von Vertretern der Sechsergruppe mit dem Sekretär des obersten Rates für nationale Sicherheit des Irans, Said Dschalili, vor einigen Tagen in Istanbul bewerten die Ergebnisse als Fiasko«, sagte Lawrow am Dienstag in Moskau.

PEKING, 25. Januar (RIA Novosti). Die Lösung des iranischen Atomproblems erfordert laut dem chinesischen Außenministerium die Fortführung der sechsseitigen Verhandlungen zu diesem Thema.

MOSKAU, 25. Januar (RIA Novosti). Eine neue Verhandlungsrunde der sechs internationalen Vermittler (die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschland) mit dem offiziellen Teheran hat der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) keine erschöpfenden Beweise für einen friedlichen Charakter des iranischen Atomprogramms erbracht.

Das sagte der IAEO-Chef Yukiya Amano am Montag in einem Interview mit der Agentur Associated Press.

PARIS, 24. Januar (RIA Novosti). Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy zufolge sollen die internationalen Sanktionen gegen den Iran verschärft werden.

»Ich bin der Meinung, dass die Sanktionen beginnen, ihre Früchte zu tragen, sie sollten jedoch verstärkt werden«, sagte Sarkozy am Montag in einer Pressekonferenz im Pariser Elysee Palais.

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