Januar 2011


MOSKAU, 24. Januar (RIA Novosti). Die neuesten Verhandlungen zwischen der Sechsergruppe (Russland, China, USA, Frankreich, Großbritannien und Deutschland) und Teheran über das iranische Nuklearproblem sind am Wochenende in Istanbul mit einem Null-Ergebnis zu Ende gegangen.

Wie die Moskauer Zeitung »Kommersant« am Montag feststellt, waren aber zumindest die westlichen Vertreter in der Sechsergruppe von diesem Resultat in keiner Weise enttäuscht.

MOSKAU, 23. Januar (RIA Novosti). Irans Präsident Machmud Ahmadinedschad hofft auf eine produktivere Fortsetzung des Dialogs mit Vertretern der Sechsergruppe über die Regelung des iranischen Nuklearproblems. Das erklärte er am Sonntag in einer Versammlung in der Stadt Rasht im Nordwesten des Landes.

„Wenn die andere Seite dem Recht, der Gerechtigkeit und dem Respekt treu bleiben wird, so besteht die Hoffnung, dass positive Ergebnisse bei der nächsten Runde nicht auf sich warten lassen“, so Ahmadinedschad.

MOSKAU, 22. Januar (RIA Novosti). Bei seinen Gesprächen mit den UN-Vetomächten und Deutschland in Istanbul hat der Iran am Samstag den Vorschlag abgelehnt, ein bilaterales Treffen mit den USA zu veranstalten.

Die Agentur Reuters zitierte Abolfazl Zohrevand von der iranischen Delegation mit den Worten, es gebe keinen Bedarf an bilateralen Gesprächen mit den Vereinigten Staaten. Der Vorschlag, das iranisch-amerikanische Treffen zu veranstalten, stammte laut Zohrevand von der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton.

MOSKAU, 21. Januar (RIA Novosti). Der Iran hat nicht die Absicht, die in Verletzung der völkerrechtlichen Normen angenommenen Resolutionen des Weltsicherheitsrates (über Sanktionen gegen Teheran) zu erfüllen.

Das sagte Ali Asgar Soltanije, iranischer Botschafter bei der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), am Freitag in Moskau. Seit dem vergangenen Donnerstag hält er sich zu einem zweitägigen Arbeitsbesuch in Russland auf.

ANKARA, 21. Januar (RIA Novosti). Hochrangige Diplomaten der sogenannten Sechsergruppe (die fünf UN-Veto-Mächte und Deutschland) haben am Freitag in Istanbul eine neue Runde der Atom-Verhandlungen mit dem Iran gestartet. 

Die Sechser-Delegation wird von der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton geleitet. Auf der iranischen Seite tritt der Sicherheitsratssekretär Said Dschalili als Chefunterhändler auf.

ANKARA, 18. Januar (RIA Novosti). Der Iran hat die Absicht bekundet, die für den 21./22. Januar in Istanbul geplanten Verhandlungen mit den sechs internationalen Vermittlern (die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschland) zum iranischen Atomproblem in einer »konstruktiven Atmosphäre« zu führen.

Dies teilte der kommissarische Außenminister der Islamischen Republik Iran, Ali Akbar Salehi, bei einem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutogly in Ankara mit.

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