April 2011


MOSKAU, 29. April (RIA Novosti). Der Iran steht offenbar kurz vor dem Ausbruch einer Führungskrise, schreibt die Zeitung »Nesawissimaja Gaseta« am Freitag.

Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat bereits zwei Regierungssitzungen versäumt, nachdem Ayatollah Ali Chamenei, geistliches Oberhaupt der Islamischen Republik, die Entlassung des Informationsministers Geidar Moslehi abgelehnt hatte. Experten vermuten, dass der Konflikt zwischen Ahmadinedschad und Chamenei sich verschärfen könnte.

MOSKAU, 28. April (RIA Novosti). Das von der israelischen Luftwaffe vor vier Jahren zerstörte Geheimobjekt Dayr az Zawr (Al Kibar) in Syrien ist ein in Bau befindlicher Atomreaktor gewesen.

MOSKAU, 17. April (RIA Novosti). Sieben Monate nach dem Hackerangriff auf Irans Atomkraftwerk Buschehr haben die Behörden des Mullahstaates den deutschen Konzern Siemens beschuldigt, gemeinsam mit den USA und Israel die Attacke organisiert zu haben.

Die iranischen Ermittler seien zu dem Schluss gelangt, dass der Computerschädling Stuxnet, der im September das Kernkraftwerk Buschehr attackiert hatte, aus dem US-Bundesstaat Texas und Israel in Umlauf gebracht worden sei, teilte Gholam Reza Jalali, Chef der iranischen Organisation für passive Verteidigung, der Agentur AP mit.

PEKING, 14. April (RIA Novosti). China tritt für eine baldigste Wiederaufnahme der Sechser-Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm ein, wie Hung Lei, amtlicher Sprecher des chinesischen Außenministeriums, zu Journalisten sagte.

Die sechs internationalen Vermittler (die fünf UN-Vetomächte plus Deutschland) fordern gemeinsam mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) den Iran seit 2003 auf, die Arbeiten zur Urananreicherung, die eine Bedrohung für die Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen darstellen können, einzustellen.

MOSKAU, 13. April (RIA Novosti). Teheran hat als Antwort auf Repressionen gegen seine Flugzeuge im westlichen Ausland entschieden, keine Flugzeuge europäischer Fluggesellschaften mehr auf iranischem Territorium betanken zu lassen, wie AFP unter Hinweis auf iranische Medien berichtet.

MOSKAU, 12. April (RIA Novosti). Der Iran will laut dem Chef der iranischen Atomenergieorganisation Fereidun Abbasi das Tempo der Urananreicherung auf 20 Prozent steigern, um in den nächsten Jahren weitere vier oder fünf Kernreaktoren betreiben zu können, berichtet Reuters am Dienstag.

Abbasi, den die iranischen Nachrichtenagentur ISNA zitiert, hat hervorgehoben, dass es sich um Forschungsreaktoren handle, die medizinische Isotopen produzieren sollen.