Dezember 2011


MOSKAU, 31. Dezember (RIA Novosti). Vor dem Hintergrund der zunehmenden Spannungen mit dem Westen hat sich der Iran bereit erklärt, die unterbrochenen Gespräche mit den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland über sein Atomprogramm wiederaufzunehmen.

Der iranische Sicherheitsratssekretär Said Dschalili werde die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton demnächst in einem Schreiben über die Bereitschaft des Landes zu neuen Atomverhandlungen informieren, meldete Reuters unter Verweis auf den iranischen Botschafter in Deutschland, Alireza Sheikh Attar.

MOSKAU, 31. Dezember (RIA Novosti). Die Regierung in Teheran hat die westlichen Staaten erneut vor einem drastischen Preisanstieg gewarnt, sollten diese ein Öl-Embargo gegen den Iran verhängen.

Bei einem Lieferverbot würde der Rohölpreis »dramatisch steigen« und die Marke von 200 Dollar pro Barrel übertreten, sagte der iranische Ölminister Rostam Ghasemi am Samstag nach Angaben der Agentur Reuters.

MOSKAU, 31. Dezember (RIA Novosti). Die iranische Marine hat angekündigt, die für den heutigen Samstag geplanten Raketentests im Persischen Golf bis auf weiteres verschoben zu haben. Damit widerlegte sie die vorherigeMeldung der halbamtlichen Agentur Fars, dass die Raketen bereits abgefeuert worden seien.

Dies meldete Reuters unter Berufung auf iranische Staatsmedien. Die Raketenstarts würden in den nächsten Tagen geübt werden, sagte Konteradmiral Mahmoud Mousavi dem Fernsehsender Press TV.

MOSKAU, 31. Dezember (RIA Novosti). Der Iran hat am Samstag nach Angaben der Agentur Fars Raketen mit größerer Reichweite getestet. Die Starts fanden im Rahmen der Marineübung »Welajat-90« (»Vorherrschaft-90«) im Persischen Golf statt.

Es seien »mehrere Raketen, darunter auch Langstreckenraketen« abgefeuert worden, hieß es.

Der Iran spricht von Langstreckenraketen, obwohl die Reichweite seiner neusten Shahab-Rakete rund 2000 Kilometer beträgt.

MOSKAU, 28. Dezember (RIA Novosti). Nach den Drohungen aus Teheran, die Straße von Hormus zu sperren, hat die US-Marine angekündigt, keine Blockade dieser wichtigen Öltransportader zuzulassen.

Der freie Waren- und Leistungsverkehr durch die Straße von Hormus sei lebenswichtig für die Region und die Welt, erklärte das Kommando der in Bahrain stationierten 5. US-Flotte am Mittwoch. Wer die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus gefährde, der setze sich der Weltgemeinschaft entgegen, die US-Marine lasse keine Hindernisse für die Schifffahrt zu.

MOSKAU, 28. Dezember (RIA Novosti). Trotz der Androhung des Irans, die Straße von Hormus für Öllieferungen nach Europa zu sperren, will die EU auf die Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran nicht verzichten. »Die EU erwägt ein weiteres Sanktionspaket gegenüber dem Iran und wir geben diese Idee nicht auf«, zitiert die Nachrichtenagentur AP am Mittwoch einen Sprecher der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton. Die Entscheidung über die neuen Sanktionen soll am 30. Januar in Brüssel getroffen werden.

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